Montag, 16. Oktober 2017

Toaster und Fön kaputt?

Ja was ist denn mit den Geräten los. Der Toaster versagt den Dienst.
Oh ne, nicht das auch noch. Wo schon die Kaffeemaschine von Beginn an kaputt ist.
Toasten geht auch kurz über der Gasflamme, man wird erfinderisch.

Nach der Dusche möchte ich gerne fönen - aber der Fön nicht.
Na ja, der hat schon einige Jahre und Transatlantikflüge hinter sich gebracht. Kann ja sein.

Und dann sagt der männliche Mitreisende, dass der Rasierapperat auch nicht aufgeladen wurde.
Komisch, der Laptop bekommt Strom.
Also, Steckdose in Küche und Bad defekt?
Handbuch raus, lesen bildet.

 
Das ist die Steckdose im Bad und das rote Rechteck ist der Fi-Schalter.
Der springt raus, wenn irgendetwas komisch ist, auch in Deutschland.
Tatsächlich, rausgesprungen, ein rotes Licht leuchtet.
Das braune Rechteck darüber gedrückt und alles ist wieder in Ordnung.
Toaster und Fön arbeiten da, wo sie es sollen.
Wahrscheinlich ist das auch der Grund gewesen, warum wir gestern morgen um 7 Uhr vom Piepsen des Überwachungspaneels geweckt wurden, die Batteriespannung schwankte und fiel zeitweise unter das Soll.  Also sicherheitshalbe kurze Generatortätigkeit.

Wir sind auf dem Weg nach Sydney.
Nein, wir sind nicht falsch abgebogen, das gibt es auch hier in Nova Scotia.

 
Manpower statt Baustellenampel.
Wir entschieden uns gegen die Fähre und für die Umfahrung der St. Anns Bay.
Traumhaft schön, nach der Baustelle.

Es ist auch wieder wärmer geworden, die Jacke ist nicht mehr nötig.
 
Da fahren wir gleich rüber
 


Hafen mit Cruiseterminal in Sydney.
Die Geige ist eine Hommage an die irischen und schottischen Einwanderer, untermalt von 
entsprechender Musik.

Mahnmal zur Erinnerung an die schiffbrüchigen Soldaten im 2. Weltkrieg.
Könnte auch für die Flüchtlingssituation heute in Europa stehen.

Sydney ist eine größere Stadt, mit entsprechendem Verkehr.
Das wollen wir nicht. Darum machen wir uns nach kurzer Shoppingunterbrechung in einer 
Mall ( 1 Jeans, 1 Hemd, 2 T-Shirts) auf den Weg nach Louisbourg.
Wir haben Glück. Der stadtnahe Campingplatz hat noch geöffnet und wir haben
einen Übernachtungsplatz.
Wir haben festgestellt, dass wir bisher immer auf bezahlten Plätzen übernachtet haben. 
Damit unterstützen wir die Betreiber, oder?
 
 
 
 
 

Sonntag, 15. Oktober 2017

Cape Breton Nationalpark

Eine wunderbare Landschaft, ob Wald oder Küste.

 
 
Die Steine für den Bau dieser Kirche in Cheticamp wurden im Winter per Schlitten von der vorgelagerten Insel über das zugefrorene Wasser geholt.

 
Moderne Schneeschuhe

 

 
Uuups, wo geht es denn hin?



 



 
Diesem Trail folgten wir, von rechts über den unteren Weg bis zum roten Rechteck

Und hatten dann diese herrliche Aussicht

Diese Hinweise sollte man sich gut durchlesen, man weiß ja nie.
Auf diesem Trail gab es eingezäunte Areale. Dort soll die Natur ihren Lauf haben, ohne von Elchen abgefressen zu werden. In den 70er Jahren hat ein Baumschädling viel Unheil angerichtet und die Elche mögen am Liebsten junge, nachwachsende Schößlinge.

 
Das sieht doch gemütlich aus, oder?
Wir fanden im Nationalpark einen Übernachtungsplatz mit Selbstregistrierung. Man steckt das geforderte Geld - hier 21,50 Can $ - in einen Umschlag, den man neben dem Einwurfrohr findet, macht Angaben über Ankunft und Abfahrt und kann u.a die Toiletten und diese Hütte nutzen.
Der Ofen war durch andere Touristen schon angeheizt, die bereits fertig waren mit Essen kochen und spülen, es gibt 2 Spülen.
Ein anderes Paar aus Montreal war noch mit den Essenvorbereitungen beschäftigt und begrüßte uns mit den Worten: Bringt euer Bier oder Wein mit und setzt euch dazu. 
Später, als es stockdunkel war zeigte sich ein wunderbarer Sternenhimmel, sogar die Schleier der Milchstraße waren zu sehen.


 
Um hier her zu gelangen, ging es kurvig stetig bergauf, 8 km über eine Schotterpiste, die nur in den engsten Kurven asphaltiert war.



Hier kann sich der Wahre Schotte mit seinen Clanfarben einkleiden







Wir sind wieder in den tieferen Regionen



Puuhhh, das war ganz schön lang.
Wir haben nicht immer WiFi, so werden die Berichte an Internettagen halt lang







Freitag, 13. Oktober 2017

Definitiv vorbei....

ist die sockenlose Zeit und die kurzärmligen T-Shirts dürfen auch in den Winterschlaf, auch hier in Kanada.

Ich muß noch eine kleine Erklärung zum letzten Post nachschieben.
Natürlich sind bei uns in D die Straßen mit Hausnummern durchnummeriert.
Aber... so eine Landstraße oder eine Bundesstraße ändert in D öfter ihren Namen. Bei mir zu Hause ändert die alte B57 auf 10 km 3x ihren Namen.
Hier in Nova Scotia fahren wir locker 30,40 oder 50 km und mehr und der Straßennamen bleibt gleich und die Hausnummern werden schon mal 5stellig.

Mittlerweile sind wir auf Cape Breton angekommen und der Wind pfeift ordentlich über Wasser und Land.
Vom 06.10 - 14.10 finden hier die alljährlichen "Celtic Colours" statt. 
Das heisst, auf der gesamten Insel gibt es musikalische, kulinarische und handwerkliche
Darbietungen. So auch hier
Hier wird überwiegend vom Weben berichtet

Etwas weiter gen Norden stellt die "Celtic Quilt Gild" aus

 

 

 
Nur 3 von Vielen

Natürlich ergeben sich nette Gespräche und es wird großen Wert auf eine Eintragung ins Gästebuch gelegt. Gerne!

 

 
Strandabschnitt in Inverness
Morgen wird die Mütze aus dem Koffer geholt


 Jetzt fahren wir den Cabot Trail

Und hier ist unser Übernachtungsziel


Auf der vorgelagerten Insel, am roten Punkt


Angekommen auf dem sehr schön gelegenen Campingplatz haben wir nach einer Tasse Kaffee den 
Strand besucht, auch hier seeehr windig.
Ob wir vielleicht auch die Handschuhe aus dem Koffer holen?










Mittwoch, 11. Oktober 2017

Alles Kürbis oder was?

Schaut mal, was sich die Stadt Kentville hat einfallen lassen zur Kürbiszeit







Es gab noch viel mehr davon. Toll, oder?

 
Wir haben schon sooo viele herrlich gefärbte Bäume fotografiert, da kann man direkt einen Wald draus machen ;-)

 
Diese Äpfel werden u.a zu Cidre verarbeitet

Auflaufendes Wasser in Grand Prè 

Unser angestrebter Campground hatte sich ziemlich versteckt.
In Kanada hat eine Straße nur einen Namen, egal wie lang sie ist.
Und ist mit Hausnummern durchnummeriert.
Sehr hilfreich.
Bei den absteigenden 800er Nummern haben wir halt gewendet, wir mußte zur Nummer
1339.
Wie gesagt, sehr versteckt und entgegen unseres Visitorguides schon closed (geschlossen).
Aber es wurde noch winterfest gemacht und wir durften sogar mit Stromversorgung
ganz allein dort übernachten.